Warum mit einem Bergführer weggehen?
Ein Bergführer tut, was er tut, aus Leidenschaft. Und er will seine
Leidenschaft für den Berg teilen.
Er ist ein wenig ein 'Illusionist'. Er schlägt Ihnen die manchmal feindliche
und sehr besondere Welt der Berge vor, die Höhe und die Entfernung zu durchlaufen.
Ein Bergführer kann Ihnen die wichtigen Techniken beibringen, damit Sie sich in
dieser Welt besser bewegen können, in dieser Welt, wo die Gefahren ungewohnt
sind.
Ein Bergführer lässt die Gefahr nicht verschwinden, er kann sie aber reduzieren.
Warum mit einem Bergführer weggehen?
Ein Bergführer tut, was er tut, aus Leidenschaft. Und er will seine
Leidenschaft für den Berg teilen.
Er ist ein wenig ein 'Illusionist'. Er schlägt Ihnen die manchmal feindliche
und sehr besondere Welt der Berge vor, die Höhe und die Entfernung zu durchlaufen.
Ein Bergführer kann Ihnen die wichtigen Techniken beibringen, damit Sie sich in
dieser Welt besser bewegen können, in dieser Welt, wo die Gefahren ungewohnt
sind.
Ein Bergführer lässt die Gefahr nicht verschwinden, er kann sie aber reduzieren.
Sicherheit und Gefahr in den Bergen
Der Bergführer ist keine Vollkaskoversicherung gegen alle Berggefahren.
Seine Rolle ist eher die, die Unsicherheit der Bergwelt am besten zu verwalten.
Der Bergführer hat jeden Tag hunderte Entscheidungen zu treffen. Hätte
er Kenntnis aller Parameter, die seine Entscheidungen beeinflussen können,
(was nie der Fall ist) wäre es ihm menschlich unmöglich, "keine Fehler"
zu machen (es gibt so viel wichtige Entscheidungen zu treffen).
Es ist dort die Zweideutigkeit ihrer Rolle: die Sicherheit "zu bringen",
die er nicht garantieren kann. Man muß sich dieser Lage gut bewußt sein,
bevor man einen Bergführer engagiert (Bergsteigen, Hochtouren, Skifahren,
Ski außerhalb der Pisten, Skitouren usw).
Unterwegs, bei dieser Unsicherheitsverwaltung, besteht die Rolle des Bergführers
darin, möglicherweise zu gewährleisten, daß das vorgesehene Programm
unter vernünftigen Sicherheitsbedingungen realisierbar ist (wirkliche
Schwierigkeit, Bergverhältnisse, Teilnehmerform, usw). Das bedeutet,
daß der Bergführer immer bereit ist, sein vorgesehenes Programm zu verändern.
Zwischen der Zufriedenheit seiner Kunden und dem Verzicht wegen einer
Gefahr (oder einer Schwierigkeit), unvorhergesehenen oder wichtigeren
als vorgesehen ist der Spielraum oft eng. Die getroffene Entscheidung
ist sehr subjektiv. Die bewußten Personen dieser Lage werden sich also
des geringsten sogar freundlichen Drucks auf ihren Bergführer enthalten.
Sicherheit und Gefahren auf Reisen
Wir reisen oft in Entwicklungsländer. Die Haupteigenschaft dieser Entwicklungsländer,
ist, dass die Hilfsmittel beträchtlich weniger leistungsstark als bei
uns sind. Alarm geben ist oft sehr schwierig. Die Interventionsmittel
sind sehr begrenzt (hauptsächlich wenig oder nicht verfügbare Helikopter).
Die Verkehrsmittel sind viel weniger wirksam. Die Möglichkeiten der
Behandlung einer Verletzung oder einer Krankheit sind begrenzt oder nicht
vorhanden oder noch unzugänglich in einer Zeit, die in unserem Land normal
ist. Die Folge ist, dass eine Verletzung oder eine bei uns einfach zu
behandelnde Krankheit in bestimmten Gegenden, die von den Entwicklungsländern
zurückgezogen wurde einen ernsten oder verhängnisvollen Ausgang haben
kann. Man darf sich nicht zu solch einer Reise anmelden, ohne sich dieses Problems bewusst
zu sein.
Information
In Anbetracht dessen, was alles vorausgeht, glaube ich, daß unsere Bergführerrolle
darin besteht, die Personen, die sich wünschen uns zu begleiten, über die Gefahren,
denen sie ausgesetzt werden können, so gut wie möglich zu informieren,
damit sie sich in Kenntnis der Sachlage entscheiden.